
Zwei Leistungen mit unterschiedlicher Bedeutung
Die Kühlleistung beschreibt, wie viel Wärme das Gerät abführen kann. Die elektrische Leistungsaufnahme beschreibt seinen Strombedarf. 3.5 kW Kühlleistung bedeuten daher nicht automatisch 3.5 kW elektrische Aufnahme.
| BTU/h | kW ungefähr |
|---|---|
| 7’000 | 2.05 |
| 9’000 | 2.64 |
| 10’000 | 2.93 |
| 12’000 | 3.52 |
| 14’000 | 4.10 |
Die Umrechnung
1 kW Kühlleistung entspricht ungefähr 3’412 BTU/h. 12’000 BTU/h sind damit rund 3.52 kW Kühlleistung. Das verkürzte «BTU» in Produktnamen meint häufig eine Leistung pro Stunde; unsere Berechnungen verwenden BTU/h.
Die Fläche ist nur ein Ausgangspunkt
Raumhöhe, Sonneneinstrahlung, Dämmung, Verglasung und innere Wärmequellen verändern den Bedarf. Unser Rechner nutzt als Lernmodell 30 bis 50 W pro m³ und einen Sonnenfaktor. Das ist keine Auslegungsnorm und ersetzt keine professionelle Kühllastberechnung.
Nur Vergleichbares vergleichen
Prüfen Sie Messverfahren und Prüfbedingungen in den Datenblättern. Ein Nennwert bildet nicht alle Verluste einer tatsächlichen Installation ab, etwa am Fenster oder am Schlauch. Mehr Nennleistung gleicht eine schlechte Abluftführung nicht zuverlässig aus.
Die Angaben im Datenblatt trennen
Notieren Sie Kühlleistung in kW oder BTU/h und elektrische Aufnahme in W oder kW getrennt. Erstere dient zur Abschätzung der Wärmelast, letztere zur kWh-Berechnung. Das Verhältnis hängt von Betriebspunkt und Messverfahren ab. Aus einem einzelnen Nennwert lässt sich kein verlässliches jährliches Kostenversprechen ableiten.
Beispiel: ein Raum mit 75 m³
30 m² bei 2.5 m Höhe ergeben 75 m³. Mit der mittleren Modellannahme von 40 W/m³ sind das 3’000 W beziehungsweise 3 kW oder 10’236 BTU/h. Mit Sonnenfaktor 1.2 steigt das Ergebnis auf 3.6 kW beziehungsweise rund 12’283 BTU/h. Das ist eine veränderte Annahme, keine Messung Ihrer Wohnung.
Was die Bandbreite aussagt
Die angezeigten ±20 % verändern das Rechenergebnis rund um die eingegebenen Annahmen. Sie sind keine Erfolgswahrscheinlichkeit und wurden nicht anhand einer Wohnungsstichprobe kalibriert. Schlauchverluste, Luftundichtigkeiten, Wärmespeicherung und Personenlasten werden nicht einzeln berechnet. Ein kleiner Ausgangswert beweist deshalb nicht, dass ein Gerät bei grosser Hitze ausreicht.
Wann eine genauere Abklärung sinnvoll ist
Dachräume, Galerien, grosse Fensterflächen oder gewerbliche Nutzung können den Rahmen einer schnellen Schätzung verlassen. Sammeln Sie Grundriss, Ausrichtung, Nutzungszeiten und Wärmequellen vor einem Fachgespräch. Addieren Sie mehrere Schlafzimmer nicht einfach zu einem Raum: Luftwege und Türen können die entscheidende Grenze bilden.
Vom Ratgeber zu Ihrem Raum · 1
Geben Sie Raumvolumen und Sonne an und vergleichen Sie eine vorsichtige Schätzung mit der Kühlleistung. Das unterstützt die Vorauswahl, garantiert aber keine erreichte Temperatur.
Vom Ratgeber zu Ihrem Raum · 2
Rechenbeispiel, keine Produktmessung: 20 m² × 2.5 m × 40 W/m³ ergeben 2 kW. Mit 20 % Reserve im Raumcheck sind es 2.4 kW. Sonne, Dämmung und Höhe verändern das Ergebnis.
Vom Ratgeber zu Ihrem Raum · 3
Übertragen Sie diese Zahl nicht in den Stromkostenrechner. 3.5 kW Kühlleistung bedeuten nicht 3.5 kW Stromaufnahme. Dafür braucht es die elektrische Aufnahme der genauen Variante.
Quellen und Methode
Diese Quellen erläutern den technischen Hintergrund. Sie validieren weder FREATH ONE noch die Annahmen unserer Rechner.
U.S. Department of Energy — Portable Air ConditionersOFEN / BFE — Étiquette-énergie / Energieetikette