
Mit der elektrischen Aufnahme rechnen
Verwenden Sie die elektrische Leistungsaufnahme aus dem Datenblatt, nicht die Kühlleistung. Durchschnittliche elektrische kW mal Betriebsstunden ergeben kWh. Multipliziert mit Ihrem Tarif in CHF/kWh ergibt sich der geschätzte variable Strompreis.
| Stunden/Tag | kWh | CHF |
|---|---|---|
| 2 | 60 | 18 |
| 4 | 120 | 36 |
| 6 | 180 | 54 |
| 8 | 240 | 72 |
Ein rein hypothetisches Beispiel
1 kW elektrische Aufnahme, 6 Stunden pro Tag, 30 Tage und 0.30 CHF/kWh ergeben bei Dauerbetrieb 180 kWh und 54 CHF. Das sind Rechenbeispiele, weder Daten von FREATH ONE noch ein Schweizer Durchschnittstarif.
Der tatsächliche Betrieb schwankt
Ein Kompressor kann abschalten oder seine Leistung regeln. Der Nutzungsfaktor im Rechner vereinfacht dieses Verhalten; er sagt weder die tatsächlichen Zyklen voraus noch bildet er den Lüfter separat ab. Eine Messung mit einem geeigneten Strommessgerät ist aussagekräftiger. Fixe Rechnungsgebühren sind nicht enthalten.
Wärmeeintrag zuerst senken
Schliessen Sie äussere Storen rechtzeitig, begrenzen Sie Wärmequellen und reinigen Sie den Filter nach Anleitung. Wählen Sie eine vernünftige Solltemperatur und kühlen Sie den tatsächlich genutzten Bereich. Ein gut passendes Fenster-Set reduziert den Rückfluss warmer Luft.
Den passenden Eingangswert wählen
Eine gemessene mittlere Leistung, die Kompressorzyklen bereits einschliesst, verwenden Sie mit 100 % Nutzungsfaktor. Bei einer Nennleistung dient der Faktor dagegen nur als Annahme für äquivalente Betriebsdauer. Eine doppelte Reduktion würde den Verbrauch unterschätzen. Der Rechner ist weder mit Ihrem Zähler verbunden noch kennt er die Leistungsregelung Ihres Geräts.
Szenarien vergleichen, ohne Einsparungen zu versprechen
Die Tabelle hält elektrische Aufnahme bei 1 kW und den Tarif bei 0.30 CHF/kWh konstant. So wird der Einfluss der Laufzeit sichtbar. Vier statt sechs Stunden ergeben rechnerisch geringere Kosten, aber nicht garantiert denselben Komfort. Ein wärmerer Raum kann längere Kompressorlaufzeiten bewirken. Alle Tabellenwerte sind veränderbare Beispiele, keine Beobachtungen.
Den Verbrauch sinnvoll beobachten
Notieren Sie Tarif, Zeitraum, Nutzungsstunden, Solltemperatur und Besonderheiten wie hohe Hitze oder zusätzliche Personen. Prüfen Sie vor dem Einsatz eines Steckdosenmessgeräts dessen Eignung und Belastungsgrenzen. Messen Sie eine repräsentative Phase statt weniger Sekunden beim Start. Vergleichen Sie ähnliche Tage und behandeln Sie das Ergebnis als Beobachtung Ihrer Installation.
Was gehört zum CHF/kWh-Tarif?
Verwenden Sie die passenden variablen Bestandteile Ihrer Rechnung und verwechseln Sie Rappen nicht mit Franken: 30 Rappen entsprechen 0.30 CHF. Bei zeitabhängigen Tarifen rechnen Sie Zeitfenster getrennt oder nutzen einen zum Betrieb passenden gewichteten Mittelwert. Fixe Gebühren verändern sich nicht direkt mit den kWh dieses Geräts und sind hier nicht eingerechnet.
Vom Ratgeber zu Ihrem Raum · 1
Suchen Sie die elektrische Aufnahme, nicht nur die Kühlleistung. Liegt nur die Kühlleistung vor, fehlt weiterhin der erforderliche Eingangswert für die Stromkosten.
Vom Ratgeber zu Ihrem Raum · 2
Beispiel: angenommene 1 kW Stromaufnahme während 6 Stunden pro Tag an 30 Tagen ergeben 180 kWh oder CHF 54 bei CHF 0.30/kWh. Das ist weder eine FREATH ONE Messung noch eine Verbrauchsprognose.
Vom Ratgeber zu Ihrem Raum · 3
Ersetzen Sie die Annahmen durch Ihren Tarif und Ihre Zeiten. Ein Betriebsanteil ist eine weitere Annahme; erst eine repräsentative elektrische Messung kann tatsächliche Kosten bestätigen.
Quellen und Methode
Diese Quellen erläutern den technischen Hintergrund. Sie validieren weder FREATH ONE noch die Annahmen unserer Rechner.
U.S. Department of Energy — Portable Air ConditionersOFEN / BFE — Étiquette-énergie / Energieetikette