
Reale Modelle und Preisorientierung in CHF
Einzelne Preisbeobachtungen aus dem Schweizer Markt, kein Marktdurchschnitt und keine Freath-Verkaufspreise. Keine verbindlichen Angebote. Verfügbarkeit, Zubehör und Lieferung müssen beim Kauf erneut geprüft werden.
| Modell | Angegebene Eckdaten | Indikativer Marktpreis | Status im Quellenstand | Freath-Einordnung |
|---|---|---|---|---|
| Midea PortaSplit | Mobiles Splitgerät · 3.5 kW · bis 40–42 m² | CHF 1’957.90 | 2026-09-15 · Drittanbieter-Lagerbestand angezeigt | 40 m² liegen nahe an der Händlerangabe von 42 m². Grosse Fenster und Dachlage können die Grenze verschieben. Modellseite zum Midea PortaSplit lesen |
| Trotec PAC 3810 S | Monoblock · 3.8 kW · bis 50 m² | CHF 599.– | 2026-09-14 · In Bestellung, Termin prüfen | Monoblock-Alternative mit Abluftschlauch. Die 50-m²-Angabe ersetzt keine Prüfung des konkreten 40-m²-Raums. Modellseite zum Trotec PAC 3810 S lesen |
Auswahl nach Bauart und angegebener maximaler Fläche. Keine eigenen Messungen oder Garantie für Ihren Raum. Die abweichenden 40/42-m²-Angaben des PortaSplit und der ältere Lieferhinweis beim PAC 3810 S bleiben zu prüfen. Freath verkauft diese Modelle derzeit nicht.
Den Raum verstehen
Ein L-förmiger Raum, Trennwände oder eine offene Küche können die Luftverteilung auf 40 m² erschweren. Skizzieren Sie den zusammenhängenden Raum, statt mehrere Zimmerflächen einfach zu addieren.
| W/m³ | kW | BTU/h |
|---|---|---|
| 30 | 3.00 | 10’236 |
| 40 | 4.00 | 13’648 |
| 50 | 5.00 | 17’060 |
Zur Nutzung passend planen
Angaben wie «bis 40 m²» gelten unter bestimmten Bedingungen. Fragen Sie nach diesen Voraussetzungen. Grosse Glasflächen oder eine Dachlage können eine genauere Kühllastbetrachtung erfordern.
Ein nachvollziehbarer Startwert
Bei 40 m² und 2.5 m Höhe ergibt unsere mittlere Annahme von 40 W/m³ eine Kühlleistung von 4.0 kW, rund 13’648 BTU/h vor Sonnenkorrektur. Das ist ein Lernbeispiel, keine Produktempfehlung. Passen Sie die Annahmen im Rechner an.
Vor dem Kauf prüfen
Fenstertyp und passendes Set, Schlauchweg, Abmessungen und Freiräume, Kühlleistung samt Messverfahren, Geräusch in der genutzten Stufe und elektrische Aufnahme. Auch ein passend dimensioniertes Gerät braucht eine geeignete Installation.
Annahmen statt nur Flächen vergleichen
Die Tabelle verwendet 2.5 m Raumhöhe und Sonnenfaktor 1. Nur die thermische Annahme variiert zwischen 30, 40 und 50 W/m³. Das sind keine zertifizierten Gebäudeklassen. Die Ergebnisse zeigen, weshalb eine Quadratmeterzahl allein keine sichere Wahl von Leistung oder Modell erlaubt.
Den Tagesverlauf beobachten
Notieren Sie, wann Sonne in den Raum fällt, welche Storen vorhanden sind und welche Geräte laufen. Eine offene Tür zur Küche oder zum Flur verändert das tatsächlich behandelte Volumen. Vergleichen Sie die anspruchsvollste Nutzung mit dem Alltag. Liegen beide weit auseinander, kann ein Mittelwert das Problem zur wichtigsten Tageszeit verdecken.
Von der Schätzung zur Gerätewahl
Prüfen Sie anschliessend Kapazität und Testbedingungen im Herstellerdatenblatt. Betrachten Sie Geräusch, Fenster und elektrische Aufnahme ebenfalls. Eine höhere BTU-Zahl im Produktnamen ist allein kein Auswahlgrund. Nennleistung und Rechenbeispiel ergeben zusammen noch keine Garantie für eine bestimmte Raumtemperatur.
40 m² verlangen eine bewusste Zonenplanung
Überlegen Sie, ob wirklich alle 40 m² gleichzeitig gekühlt werden müssen. Ein Arbeitsbereich im grossen Wohnraum und ein voll belegtes Wohnzimmer am Abend stellen unterschiedliche Anforderungen an Luftverteilung und Nutzungszeit. Halten Sie angrenzende Türen während des Betriebs geschlossen, wenn nur dieser Raum das Ziel ist. Ist der Grundriss verwinkelt, kann ein einzelner Stellplatz die entfernte Ecke schlecht erreichen. Eine höhere Zahl auf dem Karton behebt diese Verteilung nicht automatisch.
Monoblock und mobiles Splitgerät vergleichen
Die beiden Beispiele setzen unterschiedliche Aufstellmöglichkeiten voraus. Prüfen Sie beim Monoblock die Abluftführung und beim mobilen Splitgerät den sicheren Platz für das Aussenteil sowie die Durchführung der Verbindung. Vergleichen Sie Schallwerte nur bei derselben Messgrösse; eine niedrige Zahl im Werbetext ist ohne Betriebszustand wenig aussagekräftig. Für häufige Nutzung sollten Sie zusätzlich die elektrische Aufnahme und Energiekennzeichnung ansehen. Freath hat diese Geräte nicht unter identischen Bedingungen gemessen und vergibt deshalb keine Rangplätze.
Wann der Kauf noch warten sollte
Grosse südseitige Scheiben, ein ungeschütztes Dach oder laufende Geräte können die Auswahl stärker verändern als die Differenz zwischen 40 und 42 m². Wenn Ihr Raum trotz geschlossener Storen schnell aufheizt, reichen Flächenangaben als Entscheidungshilfe nicht aus. Sammeln Sie Raumhöhe, Fenstergrössen, Exposition und Betriebszeiten für eine fachliche Einschätzung. Erst danach lässt sich beurteilen, ob ein mobiles Gerät die erwartete Aufgabe erfüllen kann oder ob eine andere Lösung geprüft werden sollte.
Vom Grundriss zum tatsächlichen Raumvolumen
Bei 40 m² und 2.5 m Raumhöhe ergeben sich 100 m³. Unter einer 3 m hohen Decke sind es bereits 120 m³. Dieselbe Grundfläche kann damit einen anderen Raum beschreiben, als die Flächenangabe im Prospekt voraussetzt. Messen Sie die Höhe und berücksichtigen Sie offene Treppen oder Galerien. Bei einer Dachschräge ist eine nachvollziehbare mittlere Höhe hilfreicher als nur der höchste Punkt. Das Volumen allein liefert noch keine vollständige Wärmelast. Es macht aber die Annahmen sichtbar und verhindert, dass Sie unbemerkt ein Zimmer mit einem deutlich grösseren offenen Bereich vergleichen. Notieren Sie die Masse für eine spätere Beratung.
Drei Rechenfälle statt einer scheinbar exakten Empfehlung
Für 100 m³ liefern unsere Lernannahmen von 30, 40 und 50 W pro m³ die Werte 3.00, 4.00 und 5.00 kW Kühlleistung vor einer Sonnenkorrektur. Diese Spanne ist weder eine Auslegungsnorm noch eine zugesicherte Mindestleistung. Sie zeigt, wie stark die Rechnung auf die Eingaben reagiert. Schreiben Sie zum mittleren Fall auf, welche Eigenschaften Ihres Raums abweichen: Dachlage, Aussenstoren, grosse Fenster oder laufende Geräte. Den kleinsten Wert zu wählen, nur damit ein günstiges Modell passt, wäre keine belastbare Entscheidung. Bei ungewöhnlicher Belastung braucht es eine genauere Einschätzung mit den tatsächlichen Gebäudedaten.
Anschaffung und Betrieb getrennt budgetieren
Zum Preis für ein Klimagerät auf 40 m² können passende Fensterteile und weiteres freigegebenes Zubehör hinzukommen. Legen Sie dafür getrennte Budgetposten an. Ein Strombeispiel mit durchschnittlich 1 kW elektrischer Aufnahme während sechs Stunden ergibt 6 kWh. Bei angenommenen 0.30 CHF/kWh sind das 1.80 CHF pro Tag oder 36 CHF für zwanzig gleiche Tage. Dies ist kein gemessener Verbrauch der Modelle in unserer Tabelle und kein allgemeiner Schweizer Tarif. Verwenden Sie Ihren eigenen Preis je Kilowattstunde. Eine gleiche Kühlleistung bedeutet nicht automatisch gleiche Betriebskosten, denn die elektrische Aufnahme und die Einsatzbedingungen können sich unterscheiden.
Den Aufbau mit den wirklichen Massen durchspielen
Markieren Sie vor der Bestellung die Stellfläche des Geräts und die laut Anleitung erforderlichen Freiräume auf dem Boden. Prüfen Sie, ob die Tür weiterhin aufgeht und ob der Weg zu Bett, Tisch oder Schrank frei bleibt. Planen Sie anschliessend die Wärmeabfuhr. Rollen machen einen Monoblock beweglich, beseitigen aber keinen störenden Schlauchweg. Die Fensterabdichtung muss zu Öffnungsart und Abmessungen passen; die Bezeichnung universal ist dafür kein Nachweis. Bei einem mobilen Splitgerät prüfen Sie stattdessen die Durchführung der Verbindung und den sicheren Platz für das Aussenteil. Ein geeigneter Aufbau ist eine Voraussetzung für den Kauf, keine Aufgabe für danach.
Einen eigenen Probelauf sinnvoll auswerten
Falls die Rückgabebedingungen einen Probelauf erlauben, legen Sie vorher Ihre Kriterien fest. Messen Sie die Temperatur immer an derselben Stelle ausserhalb des kalten Luftstrahls. Notieren Sie Uhrzeit, Wetter, Sonnenschutz und Sollwert. Hören Sie vom üblichen Sitzplatz aus zu und prüfen Sie den Zugang zum Filter. Eine rasche Abkühlung direkt am Auslass beweist nicht, dass der gesamte Raum angenehm wird. Ihr Versuch ersetzt keinen standardisierten Leistungstest. Er kann aber zeigen, ob die Position ungünstig ist, ob ein störendes Geräusch auftritt oder ob die Bedienung für Ihren Tagesablauf zu umständlich ist. Bewerten Sie genau diesen vorgesehenen Einsatz.
Fehlende Angaben als offene Fragen behandeln
Ein nicht genannter Wert ist kein Produktvorteil. Ohne elektrische Leistungsaufnahme lässt sich kein niedriger Strombedarf ableiten; ohne Schallangabe ist ein Gerät nicht automatisch leise. Fragen Sie nach der genauen Variante, dem Betriebszustand der Messung und dem vollständigen Lieferumfang. Die Freath-Modellseiten trennen dokumentierte Eckdaten von Punkten, die vor einer Bestellung noch geprüft werden müssen. Unsere Preisorientierung basiert auf datierten Marktrecherchen. Sie ist weder ein Verkaufspreis von Freath noch eine Zusage, dass ein Gerät später zu diesem Betrag erhältlich ist. Auch eine bekannte Marke ersetzt die Prüfung der konkreten Referenz und ihrer Dokumentation nicht.
Ein L-förmiger Wohnraum mit 40 m²
Bei einem L-förmigen Grundriss kann die Luft hinter der Ecke anders ankommen als im Bereich vor dem Gerät. Zeichnen Sie hohe Möbel und Durchgänge ein und markieren Sie Ihren hauptsächlichen Aufenthaltsbereich. Die Temperatur neben dem Auslass ist kein zuverlässiger Wert für den entfernten Schenkel des Raums. Wenn beide Zonen gleichmässig temperiert sein müssen, ist eine Prüfung der Luftverteilung wichtiger als die blosse Wahl einer höheren BTU-Zahl. Geben Sie einen Grundriss und die gewünschten Nutzungszeiten bei der Beratung an. So wird sichtbar, ob ein einzelner Standort die eigentliche Aufgabe überhaupt sinnvoll erfüllen kann.
Die Modellgrenzen nicht zu Testergebnissen machen
Für das PortaSplit finden sich in der dokumentierten Marktquelle Angaben um 40 bis 42 m², für das PAC 3810 S bis 50 m². Daraus folgt keine belegte Rangfolge für Ihren 40-m²-Wohnraum. Die Angaben verraten weder, welches Gerät hier schneller abkühlt, noch wie störend es sich anhört. Unsere internen Modellseiten behandeln deshalb Aufbau, Wärmeabfuhr und offene Daten getrennt. Lesen Sie diese Einordnung zusammen mit dem Leistungsbeispiel. Ein Vergleich ohne identische Messbedingungen bleibt eine Dokumentationshilfe. Freath hat keinen gemeinsamen Labortest durchgeführt und behauptet keine im eigenen Versuch ermittelte Temperatur- oder Geräuschdifferenz.
Gelegentlich viele Gäste empfangen
Ein Wohnzimmer kann werktags wenig und am Wochenende stark genutzt sein. Entscheiden Sie, welcher Fall für die Auswahl massgeblich ist. Eine leichte Nutzung beschreibt nicht automatisch einen Nachmittag mit Gästen, Kochen und Sonne auf der Glasfront. Schliessen Sie den Sonnenschutz rechtzeitig und überlegen Sie, wann die Kühlung beginnen soll. Das ersetzt keine passende Dimensionierung, macht aber die Randbedingungen klarer. Wenn Sie auch bei der grössten Belastung eine bestimmte Temperatur erwarten, gehört genau diese Erwartung in die Beratung. Ein allgemeines Versprechen für 40 m² beantwortet die Frage nach einem solchen anspruchsvollen Betriebsfall nicht.
Quellen und Methode
Diese Quellen erläutern den technischen Hintergrund. Sie validieren weder FREATH ONE noch die Annahmen unserer Rechner.
U.S. Department of Energy — Portable Air ConditionersOFEN / BFE — Étiquette-énergie / EnergieetiketteMieterverband — Klimageräte in Mietwohnungen